Der Begriff „Highly Sensitive Person“ (deutsche Übersetzung: Hochsensibilität) geht zurück auf die Psychologin Dr. Elaine Aron. Jeder Mensch ist mehr oder weniger sensibel. Bei Dr. Aron geht dieser Begriff darüber hinaus. Nach dem jetzigen Stand der Wissenschaft handelt es sich um eine Besonderheit des Nervensystems im Sinne einer intensiveren Wahrnehmung.

 

„Dieser Filter ist bei hochsensiblen Menschen aufgrund neurologischer Besonderheiten weniger stark ausgeprägt als bei nichthochsensiblen Menschen. Hochsensible nehmen viel mehr Informationen auf, sowohl von ihrer Umwelt als auch von sich selbst. Sie nehmen feine Einzelheiten in einem größeren Spektrum wahr.“ (s.

Informations- und Forschungsverbund Hochsensibilität e.V.: Allgemeiner Informationstext zum Thema Hochsensibilität und zum Verein, Bochum, Online-Fassung August 2014, http://www.hochsensibel.org/dokumente/info.pdf)

 

 

Bei hochsensiblen Menschen sind mehr Sinneskanäle gleichzeitig offen und die Filtermöglichkeit scheint eingeschränkt, d.h. verschiedenste Impulse strömen nahezu ungefiltert ein.

 

Ein Ausblenden der Reize ist nicht möglich, allenfalls eine kurzfristige Wahrnehmungsverschiebung.

 

 Nach Dr. Aron sollen 15 - 20 % der Menschheit betroffen sein.

 

Die Forschung steht momentan noch am Anfang. Allerdings nimmt die Anzahl der Dissertationsprojekte stetig zu. Aus diesem Grund gibt es noch keinen abschließenden Kriterienkatalog zur Einordnung dieses Phänomens.

 

 Erste Meinungen aus medizinischer Sicht stellen fest, dass es sich um keine Krankheit handelt. (s. Starostzik, Christine: Hochsensibilität, Alles ist zu laut, zu voll, zu grell, Ärzte Zeitung, Springer Medizin Verlag GmbH, Berlin, 26.10.2015)


Highly Sensitivity nach Dr. Aron, sog. Hochsensibilität kurz und knapp:

 

  • Betrifft 15 bis 20 % der Menschheit
  • Besonderheit des Nervensystems
  • Verstärkte Mehrfachwahrnehmung mit eingeschränkter Filterfunktion
  • Keine Krankheit

 

 

 

Ausführliche Informationen zum Beispiel unter:

 

 

"Wenn Farbe die Seele küsst..." -Highly Sensitive Persons (nach Dr. Elaine Aron) im Alltagsmanagement zwischen Über- und Unterforderung

 

 

 http://www.ihp.de/assets/content/budi/files/1703G.pdf

 

 

Die Arbeit befasst sich mit der Prozessbegleitung von Klientinnen und Klienten mit sogenannter hochsensibler Persönlichkeitsstruktur (Highly Sensitive Persons nach Dr. Elaine Aron).

Erst das Wissen um die eigene Identität und das Akzeptieren der erhöhten Wahrnehmungsfähigkeit ermöglicht es hochsensiblen Menschen, ihr kreatives Potenzial nach außen zu bringen.

Eine gesunde Work-Life-Balance und ein selbstbestimmter Umgang mit inneren und äußeren Stressoren ist dabei von grundlegender Bedeutung.

Die Arbeit zeigt Möglichkeiten auf, wie mit kunst- und gestaltungstherapeutischen Methoden und aus Sicht der Transaktionsanalyse das alte, oft unbewusste Lebensskript gewandelt werden kann.

 

 

Auf der Homepage des Forschungsverbundes für Hochsensibilität e.V.:

 

http://www.hochsensibel.org/dokumente/info.pdf